Bertolt Brecht: Leben und Werk

Autor des Monats im Februar 2009

Dem Werk des Augsburger Dichters, dessen Büste in der Zwischenzeit auch in der Münchner Ruhmeshalle hinter der Bavaria zu bewundern ist, wird in seiner Heimatstadt auch zu seinem 111. Geburtstag mit einem auf zwei Wochen angelegten Brecht-Festival die gebührende Aufmerksamkeit gezollt. Die aufgeweckte Stadt an der Mündung von Lech und Wertach hatte sich bereits in den letzten Jahren mit der Würdigung nicht nur dieses berühmten Sohnes sehr hervorgetan.


Zitate von und über Bertolt Brecht: Leben und Werk:

Unglücklich das Land, das Helden nötig hat (Galilei)

Brecht: Leben des Galilei

Das National-Drama der Schweiz (im Zweiten Weltkrieg) ist nicht der Wilhelm Tell, dann eher Der Gute Mensch von Sezuan. Nur mag man nicht, dass dann der böse Vetter, der die guten Taten erst ermöglicht, auch Schweizer wäre. So bleibt es denn beim Wilhelm Tell.

Max Frisch, Tagebuch 1966-1971

Ich glaube an den Menschen, und das heißt, ich glaube an seine Vernunft! Ohne diesen Glauben wurde ich nicht die Kraft haben, am Morgen aus meinem Bett aufzustehen. (Galilei)

Brecht: Leben des Galilei

Ich gebe gern zu, dass wir – die wir unsere Helden am liebsten unter Brücken schlafen und in der Gosse verkommen sehen – uns an diesen Bohémien mit Familienanschluss erst einmal gewöhnen müssen.

Peter Rühmkorf über den jungen Brecht

Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muss sie zum Angriff übergehen. (Galilei)

Brecht: Leben des Galilei

berlin, eine radierung churchills nach einer idee hitlers.

Bertolt Brecht 1948, nach seiner Rückkehr aus dem Exil

Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher! (Galilei)

Brecht: Leben des Galilei


Zitate von und über Bertolt Brecht:

Das National-Drama der Schweiz (im Zweiten Weltkrieg) ist nicht der Wilhelm Tell, dann eher Der Gute Mensch von Sezuan. Nur mag man nicht, dass dann der böse Vetter, der die guten Taten erst ermöglicht, auch Schweizer wäre. So bleibt es denn beim Wilhelm Tell.

Max Frisch, Tagebuch 1966-1971