Kurzinhalt, Zusammenfassung: Duineser Elegien (1923)

Eingeführt wird das Thema des Leids und des Leidens, das sich auch auf das bereits in anderen Texten (Das Stunden-Buch, Malte) kritisierte Leiden in der Großstadt („Leidstadt“) erstreckt. Die verzehrende Sehnsucht nach der Vergangenheit („Einst waren wir reich.-“) und die Annäherung an „die Berge des Ur-Leids“ endet schließlich in einem Weg in die Tiefe, der zur „Quelle der Freude“ weist.

Zusammenfassung: Das klagende Grundthema der Elegien ist die Auseinandersetzung mit dem Menschen und der beklagenswerten conditio humana, die den Menschen der Vergänglichkeit preisgibt und ihn eines greifbaren Schicksales beraubt. Als Gegenfiguren zu den Menschen erscheinen vor allem die Engel, aber auch Tiere und Helden, mitunter auch, wenngleich nur zeitweise, die Liebenden. Der Tod erscheint dagegen nicht als Ende des Lebens, sondern gleichsam als Erfüllung des desselben.