Leben und Werk von Alfred Döblin

Autor des Monats im August 2008

Vor 130 Jahren wurde Alfred Döblin geboren –der jüdische und später zum Katholizismus konvertierte Nervenarzt, der sich nicht nur politisch betätigte und sozialkritisch argumentierte, sondern auch mit seinem Großstadtroman „Berlin Alexanderplatz“ eine zeitlos-zeitgenössische Momentaufnahme des noch jungen Industriezeitalters und mit Franz Biberkopf eine Symbolfigur der deutschen Sozialökonomie des frühen 20. Jahrhunderts geschaffen hat.
Auch wenn die Öffentlichkeit nach dem Döblin-Jahr 2007 (Döblins 50. Todestag) nun nicht mehr so recht Notiz nehmen mag von diesem Jubiläum, kehrt 2008 immerhin Döblins umfangreiches Œuvre in den S. Fischer-Verlag zurück, wo die Werke des gebürtigen Stettiners bereits seit 1912 und bis über Döblins Exil hinaus erschienen waren; man darf also gespannt sein auf zahlreiche Neuausgaben und neugierig auf die damit einhergehende Neuentdeckung Döblins.


Zitate von und über Leben und Werk von Alfred Döblin:

»Ich ging als Assistent in mehrere Irrenanstalten. Unter diesen Kranken war mir immer sehr wohl.«

Alfred Döblin

»Das gefährlichste Organ am Menschen ist der Kopf.«

Alfred Döblin

»Kunst ist und bleibt eine seltene Sache.«

Alfred Döblin

»Ich halte Ihre Werke für eine Fundgrube des Genusses und der Belehrung und hoffe, dass meine eigenen Arbeiten Funde daraus enthalten.«

Bertold Brecht

»Wer sich selbst genügt, sei vor Döblin gewarnt!«

Günther Grass

»Der Gegenstand des Romans ist die entfesselte Realität. Der Leser in voller Unabhängigkeit einem gestalteten, gewordenen Ablauf gegenübergestellt; er mag urteilen, nicht der Autor!«

Alfred Döblin


Zitate von und über Leben und Werk von Alfred Döblin:

»Ich ging als Assistent in mehrere Irrenanstalten. Unter diesen Kranken war mir immer sehr wohl.«

Alfred Döblin