Leben und Werk von Gottfried Keller

Autor des Monats im Juli 2009

Der Zürcher Gottfried Keller hat vor allem mit seiner fiktiven Seldwyler Welt die Novelle als zentrale Gattung des Schweizer Realismus maßgeblich geprägt. Im Gegensatz zu seinem Zeitgenossen C. F. Meyer, dessen historische Novellen vor allem in der italienischen Renaissance angesiedelt sind, sind Kellers Seldwyler Geschichten ein Streifzug durch eine Welt, in der es nur wenig Vergangenheit, noch weniger Zukunft und dafür aber eine vielschichtig-zeitlose Gegenwart gibt.


Zitate von und über Leben und Werk von Gottfried Keller:

Gottfried Keller erinnert durchaus an die Erzähler der romantischen Schule, am meisten vielleicht an Arnim. Im ganzen ist er diesem, auch manchem anderen, überlegen; alles ist wahrer und tiefer gefaßt, lesbarer, interessanter; die uns kalt lassende Marotte fehlt zumeist.

Theodor Fontane

Für den Schreiber dieser Zeilen ist es ein wahres Glück, das er zu schätzen weiß, und ein großes Element der Bildung, die poetische Kraft eines Zeitgenossen und eines Landsmannes dazu mit aufrichtigem Herzen bewundern zu dürfen.

Conrad Ferdinand Meyer

Über den 'Grünen Heinrich': Es quillt ein so frischer Lebensborn in diesem Buche, es liegt auf allem ein solcher Glanz von sinnlich frischer Schönheit ...

Theodor Storm

Keller war kein einfacher Charakter, er war sehr zusammengesetz, sehr verwickelt ... Neben Grobem, Hartem, Rücksichtslosem eine große Weichheit und Feinheit der Empfindung, die man nicht hinter dem groben Kerl gesucht hatte.

Conrad Ferdinand Meyer

Sie [die Poesie] duldet nur selten eine rivalisierende Tätigkeit neben sich und erfordert ein ganzes und ungeteiltes Leben, um aus dessen edelstem Blute als unvergängliche Blüte hervorgehen zu können.

Gottfried Keller


Zitate von und über Leben und Werk von Gottfried Keller:

Sie [die Poesie] duldet nur selten eine rivalisierende Tätigkeit neben sich und erfordert ein ganzes und ungeteiltes Leben, um aus dessen edelstem Blute als unvergängliche Blüte hervorgehen zu können.

Gottfried Keller