Leben und literarisches Werk von Conrad Ferdinand Meyer

Autor des Monats im November 2008

Zwei Monate nach seinem großen preußischen Zeitgenossen Fontane (Autor des Monats September) stirbt in seinem Kilchberger Domizil der Züricher Realist Conrad Ferdinand Meyer, dessen Gedichte und Novellen auch heute noch vielen Literaturfreuden präsent sind. Wer in Zürich weilt, sollte sich einen Besuch im neu renovierten und erweiterten Kilchberger Ortsmuseum – Meyers ehemaligem Wohnhaus – auf keinen Fall entgehen lassen; auch ein Besuch auf dem Kilchberger Friedhof ist in jedem Fall lohnenswert, denn dort befindet sich Meyer in der illustren Gesellschaft fast der gesamten Familie Mann und einiger anderer Berühmtheiten.


Zitate von und über Leben und literarisches Werk von Conrad Ferdinand Meyer:

Conrad Ferdinand Meyer war von Anfang an mein Mann. Über ihn könnte ich stundenlang reden und würde doch nicht fertig werden. Er ist für mich der größte, der wirklich feine, vornehme Dichter!

Gustav Freytag

Bei Meyer ist es aber so, daß die höchste, besonderste Inspiration, der edle Gram, die bewußte, fast mit Glück empfundene Todesnähe und über alles ein ihm eigenes, tiefstes und dennoch mutiges, ja beinahe trunkenes Bangen – ihn zugleich zum unbedingten Meister der Sprache macht.

Hugo von Hofmannsthal

Er hat ein merkwürdiges schönes Talent, aber keine rechte Seele; denn er ziseliert und feilt schon vor dem Gusse.

Gottfried Keller

Bei Conrad Ferdinand Meyer fällt der schöne Schluß oft mit dem wirklichen Schluß zusammen, aber Marmor hallt ja eben auch nicht nach.

Rainer Maria Rilke

Ich bin Kein ausgeklügelt Buch, ich bin ein Mensch mit seinem Widerspruch.

Conrad Ferdinand Meyer


Zitate von und über Leben und literarisches Werk von Conrad Ferdinand Meyer:

Ich bin Kein ausgeklügelt Buch, ich bin ein Mensch mit seinem Widerspruch.

Conrad Ferdinand Meyer