Leben und literarisches Werk von Christian Morgenstern

Autor des Monats im März 2009

Der in München geborene Lyriker der Galgenlieder (1905) hat sich in seinem nicht eben langen Leben – er erkrankte bereits als 22jähriger an der schließlich tödlichen Tuberkulose – dem Grotesken verschrieben, mit dem er gegen die Sinnlosigkeit der Welt anzukämpfen versuchte. Neben schwermütigen Gedichten sind seiner Feder auch zahlreiche ironische Verse und Aphorismen entsprungen, die heute noch eine beachtliche Anhängerschaft faszinieren.


Zitate von und über Leben und literarisches Werk von Christian Morgenstern:

Wer ihn liebt, liebt das beste Teil am Deutschtum.

Kurt Tucholsky

Nun wohl: ein Galgenbruder ist die beneidenswerte Zwischenstufe zwischen Mensch und Universum. Nichts weiter. Man sieht vom Galgen den Mensch anders an, und man sieht andre Dinge als Andre.

Christian Morgenstern

... wundersamer Märchenprinz ...

Rainer Maria Rilke

Ich bin der leicht erregbarste und unbeeinflußbarste Mensch, den ich kenne.

Christian Morgenstern

Die schönste Widmung, die je vor einem humoristischen Buche gestanden hat: Dem Kind im Manne. Damit ist alles meisterhaft gesagt ...

Hermann Hesse

Alle Zeitungsschreiberei ... ist Sünde wider den Heiligen Geist.

Christian Morgenstern


Zitate von und über Leben und literarisches Werk von Christian Morgenstern:

... wundersamer Märchenprinz ...

Rainer Maria Rilke