Leben und literarisches Werk von Jean Paul


Zitate von und über Leben und literarisches Werk von Jean Paul:

Eine solche Verbindung von Witz, Phantasie und Empfindung möchte auch wohl ungefähr das in der Schriftsteller-Welt sein, was die große Konjunktion dort oben am Planeten-Himmel ist. Einen allmächtigern Gleichnis-Schöpfer kenne ich gar nicht.

Georg Cristoph Lichtenberg

Er hat in seinen Romanen echt poetische Gestalten zur Welt gebracht, aber alle diese Geburten schleppen eine närrisch lange Nabelschnur mit sich herum und verwickeln und würgen sich damit.

Heinrich Heine

Alles hat er in sich vereint, um auch die verschiedensten Gaumen zu befriedigen; ... als er fertig war und das Publikum kostete, fand man es wohlschmeckend, delikat, aber es widerstand dem Magen, weil niemand seine Kraftbrühen, den sonderbaren, dunklen Stil, ertragen konnte.

Wilhelm Hauff

Jean Paul ist doch zuweilen unerträglich ... Er würzt alles mit Cayenneschem Pfeffer, und es wird ihm begegnen, was ich einst Sprengeln weissagte, er wird, um sich kalten Braten schmackhaft zu machen, geschmolzenes Blei oder glühende Kohlen dazu essen müssen. Wenn er wieder von vorne anfängt, wird er groß werden.

Georg Cristoph Lichtenberg

Wo Jean Paul zu denken scheint, parodiert er doch eigentlich nur die Gedanken anderer.

Friedrich Schlegel

Ein Mann, der Orients Breite, Höhen und Tiefen durchdrungen, findet, daß kein deutscher Schriftsteller sich den östlichen Poeten und sonstigen Verfassern mehr als Jean Paul Richter genähert habe.

Johann Wolfgang Goethe

Nichts macht die Menschen vertrauter und gegen einander gutgesinnter als gemeinschaftliche Verleumdung eines Dritten.

Jean Paul

Man hat ihn den einzigen genannt ... Er steht ganz isoliert in seiner Zeit, eben weil er ... sich ganz seiner Zeit hingegeben und sein Herz ganz davon erfüllt war. Sein Herz und seine Schriften waren eins und dasselbe.

Heinrich Heine

Wenn man über etwas spricht oder schreibt, sieht man, daß man mehr weiß, als man dachte.

Jean Paul


Zitate von und über Leben und literarisches Werk von Jean Paul:

Jean Paul ist doch zuweilen unerträglich ... Er würzt alles mit Cayenneschem Pfeffer, und es wird ihm begegnen, was ich einst Sprengeln weissagte, er wird, um sich kalten Braten schmackhaft zu machen, geschmolzenes Blei oder glühende Kohlen dazu essen müssen. Wenn er wieder von vorne anfängt, wird er groß werden.

Georg Cristoph Lichtenberg