Kurzinhalt, Zusammenfassung: Auch ich war in Arkadien

Der Erzähler, ein Reisender, kehrt in das Gasthaus 'Zum Goldenen Zeitgeist' ein. Dort befindet sich eine Gesellschaft, die unter der Führung eines Professors für Pressefreiheit und Volksherrschaft eintritt. Die Versammlung wird zum Trinkgelage, nur der Professor bleibt schließlich wach und holt den Ich-Erzähler auf einem Pferd mit Fledermausflügeln ab: es ist Walpurgisnacht, und sie fliegen gemeinsam zum Blocksberg. Dort herrscht ein großer Menschenandrang; liberale Redakteure, Burschenschaftler, Handwerker und Akademiker rufen demokratische Parolen. Die öffentliche Meinung erscheint leicht bekleidet, alle verneigen sich. Der Professor hält ihr zu Ehren eine lange Rede, die öffentliche Meinung aber entschwindet mit einem Studenten.

Nun wird ein Stück gegeben: die Zukunft. Die öffentliche Meinung nimmt in der Loge Platz, auf der Bühne erscheinen der Professor und Kollegen als ägyptische Priester, die sich um den Tyrannen scharen und ihm Fortschrittlichkeit beibringen. Doch zeigt sich, dass sie nur selber die Macht übernehmen wollen. Auch die 'Idylle' des in Palästen wohnenden niederen Volkes wird zerstört, als der Tyrann sich ob des Diebstahls seines Tabakbeutels erzürnt und die von den Priestern gebaute Regierungsmaschine versagt.

Nur der Wirt der Restauration nutzt das entstehende Wirrwarr, führt das auseinanderlaufende Volk zurück und setzt sich selber auf den Thron. Kurz bevor der Ich-Erzähler mit der öffentlichen Meinung verheiratet wird, steigert sich die Szene ins Chaotische, und er wacht mit Katzenjammer im Gasthaus auf.