Kurzinhalt, Zusammenfassung: Aquis submersus

Bereits als Knabe war der Erzähler von einem Bild stark beeindruckt, das einen toten Knaben mit einer unleserlichen Inschrift darunter darstellte. Erst nach der Auffindung eines alten Manuskripts enthüllt sich ihm das Geheimnis:

Der Maler Johannes, der Verfasser des Manuskripts, will im Jahr 1661 nach einem Aufenthalt in Amsterdam zu seinem väterlichen Freund Gerhardus zurückkehren. Doch Gerhardus ist tot. Sein Sohn, der skrupellose Junker Wulf, beauftragt den Maler, ein Bild seiner Schwester Katharina anzufertigen, die er gegen ihren Willen mit dem verwahrlosten Junker Kurt verheiraten will.

Katharina und Johannes verlieben sich und wollen zusammen fliehen, aber der Plan mißlingt. Nur knapp kann Johannes den Hunden des Junkers entkommen – in Katharinas Gemach, wo er die Nacht verbringt. Als er bei ihrem Bruder um ihre Hand anhält, schießt der ihn nieder. Erst nach Monaten erholt er sich von der Schußwunde; Katharina wurde inzwischen gezwungen, einen finsteren, aber rechtschaffenen Geistlichen zu heiraten.

Fünf Jahre später trifft Johannes überraschend Katharina wieder, als er die Pfarrei besucht. Bei dieser Begegnung sind sie allein; während sie von ihrer Liebe überwältigt werden, ertrinkt das gemeinsame Kind im nahen Weiher.