Kurzinhalt, Zusammenfassung: Berlin Alexanderplatz

Berlin Alexanderplatz ist Alfred Döblins sicherlich bekanntestes Werk, ist das Buch, das ihn berühmt gemacht hat und das, kurz nachdem es 1928 erschienen ist, schon mit Heinrich George in der Hauptrolle verfilmt wird.

Der Roman beginnt mit Franz Biberkopfs Entlassung aus der Strafanstalt Tegel, wo er vier Jahren Haft wegen Totschlags an seiner Freundin Ida verbüßt hat. Nach seiner Entlassung zieht es ihn zum Alexanderplatz, seinem Kiez. Dort will er Arbeit und eine Wohnung finden und endlich ein normales, anständiges Leben führen. Doch es dauert nicht lange, und er gerät wieder in die falschen Kreise, im Berlin der Zwanziger Jahre, der Weimarer Republik. Die moderne Stadt bietet ihm wenig Orientierung: überall ist Menschentrubel und Häusergewirr, Geschrei und Verkehrslärm, Musik und Schlägereien. Dauernd wird er mit Kriminalität und  Prostitution konfrontiert. Er besucht Minna, die Schwester der getöteten Ida. Er schläft mit ihr, obwohl sie sich zunächst wehrt. Doch sie hat ihn gern, obwohl ihre Schwester durch seine Schuld gestorben und sie selbst verheiratet ist. Später wirft sie ihn allerdings wieder aus ihrer Wohnung.

Franz versucht, sich als Straßenhändler und Zeitungsverkäufer durchzuschlagen. Er sitzt in Bierkneipen und Tanzlokalen und trifft eine Polin namens Lina, mit der er sich gut versteht und die seine Freundin wird. Ein Bekannter namens Otto Lüders biedert sich zunächst als Freund an, später betrügt er ihn. Er lernt Reinhold kennen, den Anführer einer Verbrecherbande, der ihn tief in das Berliner Verbrechermilieu verstricken wird. Reinhold baut einen Mädchenhandel auf und will Franz in seine Raubzüge verwickeln. Als Franz sauber bleiben will, stößt Reinhold ihn aus dem Auto. Er wird von einem nachfolgenden Auto überrollt und kommt in eine Klinik. Ein Arm wird ihm abgenommen und nach seiner Genesung kehrt er in die Kneipen am Alexanderplatz zurück. Er lernt ein junges Mädchen kennen, das er Mieze nennt, die Tochter eines Straßenbahnschaffners aus Bernau. Er wird ihr Zuhälter, lebt von ihrem Geld, verwickelt sich in dunkle Geschäfte. Erneut lässt er sich auf Reinhold ein, obwohl dieser versucht hatte, ihn umzubringen. Franz prahlt mit seiner Geliebten und fordert Reinhold damit heraus. Dieser versucht, Mieze für sich zu gewinnen, aber erfolglos. Er lockt sie in einen Wald nach Bad Freienwalde, versucht, sie zu verführen. Also sie sich ihm verweigert, vergewaltigt und erwürgt sie. Dann vergräbt er sie im Wald.