Theodor Fontane / Bilder

Fontane
Die Klosterstraße in Berlin. Fontane wohnte hier in den Jahren 1844/45.
Stahlstich, um 1835.
Fontane
Emilie Rouanet-Kummer (1824 – 1902)
Pastellbild von Th. Hillwig, 1848.

»[...] Rede mir zu, streichle mich, blicke mich fest und freundlich an – ach, Du kannst das alles auch mit Worten, wenn Du mir fern bist – tu es, und zu meiner Liebe gesellt sich mein wärmster Dank. Ich will ein Mann sein, Dein Mann sein und bitte Dich: behandle mich wie ein Kind. Wie bin ich Dir gegenüber doch ein andrer Mensch geworden! Jedes Liebeswort machte mich sonst lachen, und jetzt les ich die zärtlichsten Stellen Deiner Briefe oft zwanzigfach und klammre mich an sie an«.

Fontane an Emilie, 2. Ostertag 1849

Fontane
Prinz Louis Ferdinand von Preußen (1772 – 1806)

»Sechs Fuß hoch aufgeschossen,
Ein Kriegsgott anzuschaun,
Der Liebling der Genossen,
Der Abgott schöner Fraun,
Blauäugig, blond, verwegen,
Und in der jungen Hand
Den alten Preußendegen –
Prinz Louis Ferdinand.«

Die erste Strophe von Fontanes Gedicht »Prinz Louis Ferdinand« (1857).

Fontane
Barrikadenkampf auf dem Berliner Alexanderplatz in der Nacht vom 18. zum 19. März 1848.
Zeitgenössische Kreidelithographie.
Fontane
Brief Fontanes an Gustav Karpeles, Redakteur bei Westermanns Monatshefte.

»In meinem eigensten Herzen bin ich geradezu ein Briefschwärmer und ziehe sie, weil des Menschen Eigenstes und Echtestes gebend, jedem anderen historischen Stoff vor.«

Fontane an Hanns Fechner, 3. Mai 1889.